Samsung SSD T5

Filme für den Zeitvertreib im Urlaub, die Musiksammlung für die Party, Fotos für die nächste Familienfeier oder geschäftliche und private Dokumente jeder Art – als externes Laufwerk bietet die Samsung Portable SSD T5 für vielfältige Bedürfnisse ausreichend Speicher.

Sie ist in verschiedenen Kapazitäten (250 GB, 500 GB, 1 TB und 2 TB) erhältlich und ein Paradebeispiel dafür, wie sowohl fest verbaute Solid State Drives ­­(SSDs) als auch externe SSDs mehr und mehr die herkömmlichen Festplatten (Hard Disk Drives/HDDs) in Desktop-PCs und Notebooks ablösen.

SSDs sind sehr viel schneller als HDDs

Das Samsung Solid State Drive sticht externe Festplatten bei der Lese- und Schreibgeschwindigkeit von Daten locker aus. Da die SSD die digitalen Daten durch elektrische Impulse sichert und nicht erst wie eine HDD einen Schreib-/Lesekopf in Position bringen muss, reduzieren sich die Zugriffszeiten erheblich.

Dank modernster Samsung-V-NAND-Speichertechnologie sowie einer USB-3.1-Schnittstelle der zweiten Generation liefert die Portable SSD T5 dabei in der Theorie Datentransferraten von bis zu 540 Megabyte pro Sekunde (MB/s) beim Lesen und 515 MB/s beim Schreiben. Das ist fast fünf Mal mehr als die Transfergeschwindigkeit von anderen externen Laufwerken mit einer herkömmlichen Festplatte. Damit bewegt sich die Portable SSD T5 auf dem Niveau einer vergleichbaren internen SSD.

Transferraten in der Praxis

Im täglichen Gebrauch konnte ich die von Samsung angegeben Transferraten annähernd erreichen: Die Sammlung HD-Videos mit zusammen rund 300 GB auf unserem Desktop-PC (Intel Core i7 477 mit 32 GB RAM) mit einer internen SSD Samsung 950 Evo war innerhalb von knapp elf Minuten überspielt. Die Fotosammlung mit 24.423 Fotos und einer Gesamtmenge von 56,1 GB war in weniger als vier Minuten übertragen.

Als Richtwert für die Geschwindigkeit kann man unter optimalen Bedingungen ­– also Ziel und Quelle jeweils eine SSD ­– von rund zwei Sekunden für ein Gigabyte Daten ausgehen. Dank der hohen Geschwindigkeit und der kompakten Masse kann die Samsung Portable SSD T5 also auch wie eine interne Festplatte genutzt werden, etwa um Downloads auszulagern oder um virtuelle PCs zu speichern.

Bei einer HDD oder einem NAS-Laufwerk als Quelle oder Ziel sinkt die Übertragungsleistung entsprechend. Deutlich langsamer ist zum Beispiel das Kopieren von einer internen S-ATA-Festplatte, da solche Modelle in der Regel nur Lesegeschwindigkeiten von rund 130 bis 150 MB/s erzielen.

Damit die hohen Transferwerte der Samsung SSD tatsächlich erreicht werden, müssen Betriebssystem und USB-Treiber das USB Attached SCSI Protocol (UASP) unterstützen – wie das bei den neuesten Versionen von Windows 10, OS X und Linux der Fall ist. Wird die Portable SSD T5 an einer USB-Schnittstelle mit USB 3.1 Gen1 betrieben, erreicht sie maximal 450 MB/s beim Lesen und beim Schreiben. Ohne UASP sinkt die Transferrate auf rund 350 MB/s und mit USB 2.0 auf etwa 49 MB/s.

Robust und ausfallsicher

In SSDs stecken im Unterschied zu herkömmlichen Festplatten keine rotierenden Magnetscheiben oder andere bewegliche Teile, die einem altersbedingten Verschleiss unterliegen und empfindlich gegen Stösse sind. Stattdessen verwenden SSDs Flash-Speicherchips, wie man sie beispielsweise von USB-Sticks kennt. Das heisst, SSDs überleben Stürze und Erschütterungen meist unbeschadet.

Die Portable SSD T5 von Samsung besitzt ein robustes Vollmetallgehäuse aus Aluminium und einen verstärkten Innenrahmen, sodass sie Stürze aus Höhen bis zu zwei Metern überstehen kann. Gut: Samsung gewährt drei Jahre Herstellergarantie.

Samsung T5 black

Schutz vor Überhitzung

SSDs vertragen auch Temperaturschwankungen besser als HDDs: Während sie zwischen 0 und 70 Grad Celsius funktionieren, ist das bei herkömmlichen Harddisks nur zwischen 5 und 55 Grad Celsius der Fall.

Zusätzlich hat Samsung in der Portable SSD T5 einen Überhitzungsschutz integriert: Der Dynamic Thermal Guard überwacht die Betriebstemperatur und wird automatisch aktiv, sobald die Oberflächentemperatur der Speicherchips 45 Grad Celsius erreicht. Ist dieser Fall eingetreten, wird die Leistungsabgabe der SSD anhand mehrerer interner Parameter so gesteuert, dass es nicht zu Überhitzungen kommen kann. Dank dieser Funktion können Anwender sicher sein, dass ihre sensiblen digitalen Inhalte auch bei hochsommerlichen Umgebungstemperaturen nicht verloren gehen.

Klein, handlich und leicht

Die externen SSDs von Samsung sind in der Grösse einer Scheckkarte deutlich kleiner als externe Festplatten mit Laufwerken im 3,5-Zoll-Format. Bei Abmessungen von 5,73 x 7,4 cm x 1,05 Zentimeter findet die Portable SSD T5 immer einen Platz, sei es im Reisegepäck oder in der Jackentasche auf dem Weg zu Freunden. Ausserdem sind SSDs im Vergleich zu HDDs echte Leichtgewichte. Die Portable SSD T5 wiegt 51 Gramm – also etwa nur halb so viel wie eine normale Tafel Schokolade.

Samsung T5 blue

 

Idealer portabler Datenträger

Die Portable SSD T5 lässt sich an PCs und Notebooks mit den Betriebssystemen Windows, Mac OS und Linux sowie an Smart-TVs und vielen Mobilgeräten wie Smartphones und Tablet mit Android betreiben. Entsprechende Kabel für die USB-Anschlussstecker Type-C zu Type-C sowie USB Type-C zu USB Type-A werden von Samsung mitgeliefert, zusätzliche Treiber zur Inbetriebnahme sind bei Windows und Mac OS X nicht erforderlich. Um die SSD mit einem entsprechendem Android-Smartphone oder -Tablet zu nutzen, muss zuvor eine entsprechende App installiert werden.

Ab Werk ist die Samsung SSD mit dem Dateisystem exFAT formatiert. Unter Windows, Mac OS X und Android kann dieses Format standardmässig gelesen werden. Bei älteren Linux-Distributionen ist gegebenenfalls exFAT zu installieren, wenn das Microsoft-Dateisystem standardmässig nicht unterstützt wird. Nach dem Einstecken des Anschlusskabels der portablen SSD am entsprechenden Gerät sollten die Inhalte im jeweiligen Dateimanager, wie Explorer am PC bzw. Finder unter Max OS X, verfügbar sein.

Verschlüsselung nach AES-256-Bit

Damit Unbefugte nicht auf die Daten zugreifen können, die Sie auf der Samsung Portable SSD T5 gespeichert haben, wird die Verschlüsselung nach dem Standard AES-256-Bit unterstützt. Eine entsprechende Software beziehungsweise App ist für Windows, Mac OS X und Android verfügbar. So können Sie beispielsweise unter Windows die Verschlüsselung auf der Portable SSD T5 einrichten und auf einem Android-Tablet auf die Daten zugreifen, sofern die Samsung-Software dort installiert ist. Für Linux und iOS gibt es die Verschlüsselungssoftware nicht. Verschlüsselte Daten auf der Portable SSD T5 können unter diesen Betriebssystemen nicht gelesen werden.

Flottes Backup-Laufwerk

Mit den internen Sicherungsfunktionen von Windows 10 kann die Samsung Portable SSD T5 als Ziellaufwerk für den Dateiversionsverlauf verwendet werden. Um den Dateiversionsverlauf einzuschalten, öffnen Sie mit der Tastenkombination Win-I die Einstellungen und klicken auf „Update und Sicherheit“ und „Sicherung“. Weiter geht es mit einem Klick auf „Laufwerk hinzufügen“ und der Auswahl des Sicherungslaufwerks, also der Portable SSD T5. Stellen Sie zum Abschluss sicher, dass die Option „Meine Dateien automatisch sichern“ aktiviert ist.

Mit einer Software wie Acronis True Image, Paragon Backup & Recovery oder O&O Diskimage lassen sich komplette Festplatten oder einzelnen Partitionen auf ein externes Laufwerk sichern – vorausgesetzt die Kapazität ist ausreichend. Bei einer Sicherung von einer internen SSD auf die Portable SSD T5 macht sich die hohe Übertragungsgeschwindigkeit beim Lesen (Quelle) und Schreiben (Ziel) nachhaltig bemerkbar. Eine Image-Sicherung der 250 GB großen Windows-Partition mit der Software True Image auf die Portable SSD T5 ist in rund sieben Minuten erledigt. Das kann also gut während einer Kaffeepause stattfinden.

 

Im Geschwindigkeitsrausch: Bei idealen Bedingungen liegen die Datentransferraten der Samsung Portable SSD T5 bei 540 MB/s im Lese- und 515 MB/s im Schreibmodus. Herkömmliche magnetische Festplatten sind um ein Vielfaches langsamer.

 

Klein und leicht: Bei Abmessungen von 5,73×7,40×1,05 Zentimeter (BxTxH) und einem Gewicht von 51 Gramm kann die Portable SSD T5 leicht im Reisegepäck oder in der Jackentasche verstaut werden.

 

Flash-Speicher als Basistechnologie: Die Samsung Portable SSD T5 speichert die Daten durch elektrische Impulse, wie es auch USB-Sticks tun. Im Vergleich zu einem magnetischen Speicherverfahren führt das zu kürzeren Zugriffszeiten und robusteren Eigenschaften.

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Samsung Fan
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Super Beitrag

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